Mensch

Für eine Gesellschaft, in der niemand zurückgelassen wird

Warum heißt eine Tierschutzpartei PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ?

Weil Tierschutz für uns niemals losgelöst vom Menschen und unserer Umwelt gedacht werden kann. Wir setzen uns für alle Lebewesen und für die Lebensgrundlagen ein, die uns miteinander verbinden. Der Mensch ist dabei weder das Maß aller Dinge noch steht er außerhalb der Natur. Wir sind Teil dieses Systems – und tragen deshalb eine besondere Verantwortung.

Eine Politik für Mensch, Klima und Tiere bedeutet für uns, die Auswirkungen politischer Entscheidungen ganzheitlich zu betrachten: Was bedeutet eine Entscheidung für die Menschen? Was bedeutet sie für Tiere? Und welche Folgen hat sie für Klima und Natur?

Diese drei Perspektiven gehören für uns untrennbar zusammen.

Menschenrechte sind nicht verhandelbar

Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Würde, Sicherheit und Freiheit. Deshalb setzen wir uns für die Wahrung der Menschenrechte und für eine solidarische, gerechte und offene Gesellschaft ein.

Wir stellen uns gegen jede Form von Diskriminierung, Gewalt und Ausgrenzung – unabhängig davon, ob sie aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität, sozialem Status oder aus anderen Gründen erfolgt.

Besonders diejenigen, die in unserer Gesellschaft wenig Einfluss oder keine starke Lobby haben, verdienen unsere Aufmerksamkeit. Dazu gehören unter anderem Menschen in Armut, Menschen mit Behinderungen, Pflegebedürftige, Kinder und Jugendliche, wohnungslose Menschen sowie Menschen, die körperliche oder psychische Gewalt erfahren.

Politik muss dort hinschauen, wo Menschen übersehen, überhört oder ausgegrenzt werden.

Eine Gesellschaft, die füreinander einsteht

Zum Bereich „Mensch“ gehört für uns weit mehr als klassische Sozialpolitik. Es geht um die Bedingungen, unter denen Menschen ihr Leben gestalten können.

Dazu gehören unter anderem:

  • soziale Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung
  • bezahlbares und menschenwürdiges Wohnen
  • faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne
  • Bildung und Chancengleichheit
  • Gesundheitsversorgung und Pflege
  • Kinder- und Jugendrechte
  • Gleichstellung und Frauenrechte
  • Schutz vor Gewalt und insbesondere Gewalt gegen Frauen
  • die Rechte von Menschen mit Behinderungen und echte Inklusion
  • Schutz queerer Menschen und anderer von Diskriminierung betroffener Gruppen
  • eine humane Flüchtlings- und Asylpolitik
  • Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und politische Beteiligung
  • Frieden und internationale Solidarität

Dabei betrachten wir diese Themen nicht isoliert voneinander. So ist beispielsweise gute Bildung eine Frage der Chancengleichheit. Bezahlbarer Wohnraum ist eine Frage sozialer Sicherheit. Barrierefreiheit ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Und der Schutz vor Gewalt ist eine Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.

Mensch, Klima und Tierschutz gehören zusammen

Die Klimakrise und die Zerstörung unserer Umwelt sind nicht nur ökologische Probleme. Sie sind auch soziale und menschliche Probleme.

Hitze, Dürren, Überschwemmungen, Umweltverschmutzung und der Verlust natürlicher Lebensgrundlagen treffen Menschen nicht gleichermaßen. Besonders Menschen mit geringem Einkommen, ältere Menschen, Kinder und Menschen mit gesundheitlichen oder sozialen Einschränkungen sind häufig besonders verletzlich.

Gleichzeitig sind wir Menschen für einen großen Teil dieser Veränderungen selbst verantwortlich. Unsere Art zu wirtschaften, uns fortzubewegen, Energie zu erzeugen, Landwirtschaft zu betreiben und zu konsumieren beeinflusst Klima, Natur und Tiere unmittelbar.

Deshalb können wir soziale Gerechtigkeit nicht gegen Klimaschutz ausspielen. Klimaschutz muss sozial gerecht gestaltet werden – und soziale Politik muss die Grenzen unseres Planeten berücksichtigen.

Auch der Zusammenhang zum Tierschutz ist unmittelbar: Die industrielle Tierhaltung verursacht nicht nur enormes Tierleid, sondern hat auch erhebliche Auswirkungen auf Klima, Böden, Wasser, Biodiversität und den globalen Ressourcenverbrauch. Gleichzeitig kann eine stärker pflanzenbasierte und nachhaltige Landwirtschaft sowohl Tierleid reduzieren als auch ökologische und gesundheitliche Vorteile bringen.

Wir denken Politik ganzheitlich

Für uns bedeutet „Mensch“ deshalb nicht: Der Mensch zuerst und alles andere danach.

Es bedeutet vielmehr: Wir nehmen die Bedürfnisse und Rechte der Menschen ernst – ohne dabei die Bedürfnisse und Rechte anderer Lebewesen und die Grenzen unserer natürlichen Lebensgrundlagen aus dem Blick zu verlieren.

Genau darin liegt unser politischer Ansatz.

Eine Gesellschaft kann nicht dauerhaft gesund und gerecht sein, wenn ihre Lebensgrundlagen zerstört werden. Klimaschutz kann nicht dauerhaft erfolgreich sein, wenn soziale Fragen ignoriert werden. Und Tierschutz kann nicht konsequent sein, wenn die Zusammenhänge mit Landwirtschaft, Ernährung, Wirtschaft, Umwelt und unserem eigenen Konsum ausgeblendet werden.

Mensch. Klima. Tierschutz.

Drei Bereiche, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken – aber bei genauerem Hinsehen eng miteinander verbunden sind.

Wir wollen eine Politik, die diese Zusammenhänge erkennt und nicht gegeneinander ausspielt. Eine Politik, die Verantwortung übernimmt – für die Menschen von heute, für kommende Generationen, für Tiere und für die Natur, von der wir alle abhängig sind.

Denn eine lebenswerte Zukunft gibt es nicht für den Menschen allein.

Sie gibt es nur gemeinsam.

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